Basistarif der privaten Krankenversicherung

Die Gesundheitsreform 2009 sieht vor, dass fortan alle Krankenversichert sein müssen.
Das betrifft auch die Personengruppen die Privat Krankenversichert waren und z. B. mangels Zahlung der Beiträge gekündigt wurden. In erster Linie sind das die Selbständig arbeitenden und Angestellte oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze.
Eine Rückkehr in in die private Krankenversicherung mit Bonitätsprüfung und dazu mit schlechter Bonität führt in vielen Fällen zu einer Ablehnung  durch die private Krankenversicherung, so dass der Versicherte in den Basistarif (auch bekannt als Standardtarif) muss. Dieser jedoch orientiert sich zum einen an der Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und zum anderen auch am Beitrag derselbigen.
Das Gesetz gibt als maximale Beitragshöhe den durchschnittlichen Höchstbeitrag der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vor (in 2014 rund 627,75 EUR pro Monat, zzgl. dem Beitrag zur Pflegepflichtversicherung.) Mehr muss ein Versicherter im Basistarif nicht bezahlen bis zu dieser Höhe zahlt er aber auch dann, wenn sein Einkommen zum Beispiel als Rentner sinkt.
Die in diesem Tarif zur Verfügung stehenden Leistungen sind weit entfernt derer einer “normalen” privaten Krankenversicherung. Bedingt durch die gesetzlichen Vorgaben ist dieser Basistarif nicht kostendeckend. Vielmehr müssen die Kosten, welche nicht durch den Beitrag gedeckt sind, von den übrigen PKV-Versicherten mitgetragen werden.
Was also tun bei schlechter Bonität oder einem Eintrag in die Schufa?
Zunächst sollte geprüft werden was der Grund für den Eintrag war, evtl. ist dieser Schufa-Eintrag längst bezahlt und erledigt, wurde aber noch nicht aus der Schufa wieder ausgetragen? In diesem Fall sollte nachgeforscht werden. Häufig besteht auch die Chance mit einem kleinem Recherchebericht der privaten Krankenversicherung zu erklären das der Eintrag nicht hätte sein dürfen. Dann besteht berechtigter Grund für die Hoffnung in einen regulären und damit etwas preiswerteren normalen Tarif zu kommen. Möglicherweise würde hier als Sicherheit eine Beitragvorrauszahlung geleistet werden müssen.
Wesentlich schwieriger dagegen gestaltet es sich, wenn in den letzten 24 Monaten keine deutsche Krankenversicherung bestanden hat oder der Aufenthalt in Deutschland noch nicht 2 Jahre beträgt. Im Prinzip gibt es für jedes Problem eine passende Lösung, wir sind bemüht Ihnen dabei zu helfen. Ob mit einer konventionellen Lösung oder einer nach Ihrem Bedarf zugeschnittenen, wir unterstützen Sie.
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